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04.09.2015

16:32 Uhr

Axel Weber gegen Mario Draghi

Das Fernduell

VonMichael Brächer, Jan Mallien, Michael Maisch

PremiumDer EZB-Präsident verspricht, die Geldschleusen weiter zu öffnen. Der Ex-Bundesbank- und heutige UBS-Verwaltungsratspräsident warnt vor den Folgen dieser Politik. Die Rivalität zwischen Weber und Draghi ist nicht neu.

Die Rivalität zwischen den beiden Alphatieren ist nicht neu. dpa/dapd

Mario Draghi, Axel Weber

Die Rivalität zwischen den beiden Alphatieren ist nicht neu.

Geografisch sind Axel Weber und Mario Draghi an diesem Donnerstag nur vier Kilometer voneinander entfernt. Inhaltlich führen der Verwaltungsratschef der Schweizer Großbank UBS sowie Ex-Bundesbank-Präsident und der Chef der Europäischen Zentralbank ein Fernduell.

In der neuen EZB-Zentrale im Frankfurter Osten verspricht Draghi am Nachmittag, dass die EZB falls nötig den Geldhahn noch weiter aufdrehen werde. Ein bisschen weiter westlich geht Weber auf der Handelsblatt-Tagung „Banken im Umbruch“ ungewöhnlich hart mit der Euro-Rettungspolitik ins Gericht. Zwar habe die EZB der Währungsunion Zeit gekauft. Aber: „Wir befinden uns im Auge des Hurrikans.“

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