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18.05.2016

06:00 Uhr

Banca d‘Italia-Chef Ignazio Visco

„Es kann nicht ewig Negativzinsen geben“

VonSven Afhüppe, Regina Krieger

PremiumDer Gouverneur der Notenbank in Rom verteidigt das Ankaufprogramm der EZB. Es sei alternativlos gewesen, um Deflation zu verhindern. Italien sieht er im Interview auf einem gutem Weg, auch beim Abbau der faulen Kredite.

„Ich habe mehr Sorgen um die Deflation. Das ist das Schlimmste, was uns passieren kann.“ dapd

Italiens Notenbankchef Ignazio Visco

„Ich habe mehr Sorgen um die Deflation. Das ist das Schlimmste, was uns passieren kann.“

RomEr ist der Nachfolger von Mario Draghi an der Spitze der Banca d‘Italia. Seit November 2011 leitet Ignazio Visco die Notenbank in Rom. Zum Gespräch empfängt er im Piano Nobile des eleganten Palazzo Koch in der Via Nazionale in einem Raum mit Lüstern aus Murano-Glas, Seidentapeten und historischen Möbeln.

Herr Visco, funktioniert das Quantitative-Easing-Programm der Europäischen Zentralbank wirklich? Wenn man auf die Inflationsrate in der Eurozone schaut, dann ist die weit entfernt von den zwei Prozent, die die EZB anstrebt.
Was wir getan haben, musste getan werden. Wir haben das Mandat, für Preisstabilität zu sorgen. Ohne das Programm der...

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