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12.09.2017

18:30 Uhr

„Dominierend und ideenlos“

Londoner Investor attackiert Commerzbank

VonYasmin Osman, Andreas Kröner

PremiumDer aktivistische Fonds Petrus Advisers beklagt hohe Kosten bei der Online-Tochter Comdirect. Er fordert Einsparungen und einen Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat. Die Commerzbank weist die Vorwürfe zurück.

Zu teure Dienstleistungen für die Online-Tochter? Moment Select/Getty Images

Zentrale der Commerzbank in Frankfurt

Zu teure Dienstleistungen für die Online-Tochter?

FrankfurtMartin Zielke ist zufrieden mit Comdirect. Die Online-Tochter, an der die Commerzbank 82 Prozent hält, erzielte im ersten Halbjahr eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 17 Prozent. Davon wagt der von Zielke geführte Mutterkonzern nicht mal zu träumen. Doch aus Sicht des Comdirect-Großaktionärs Petrus Advisers bleibt die Online-Bank weiter hinter ihren Möglichkeiten zurück. Der aktivistische Investor hat deshalb einen Brief an Zielke geschrieben, der dem Handelsblatt vorliegt.

Er nehme die Commerzbank „als dominierenden und ideenlos agierenden Aktionär wahr“, kritisiert Petrus Advisers. Deutschlands zweitgrößte Privatbank bestimme die Unternehmenspolitik von Comdirect – und vernachlässige die übrigen Aktionäre. Die Commerzbank weist die Vorwürfe...

Kommentare (1)

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Herr Lothar Bitschnau

13.09.2017, 16:05 Uhr

Londoner Investor .. mit 1% bei comdirect :) .. 15,5 Mio €
Versuche das HB Motiv für die Schaltung dieses Artikels herauszufinden.

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