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14.09.2017

06:00 Uhr

Unzufriedene Aktionäre

Großinvestoren kritisieren Deutsche-Bank-Chef Cryan

VonYasmin Osman, Michael Maisch, Daniel Schäfer

PremiumVor einem Jahr stand die Deutsche Bank am Abgrund. Seither wurden die größten Risiken aus dem Weg geräumt. Doch die erhoffte Aufholjagd lässt auf sich warten. Top-Aktionäre sind zunehmend unzufrieden mit dem Management.

Der Deutsche-Bank-Chef will die Vorwürfe nicht kommentieren. Tim Wegner/laif

John Cryan

Der Deutsche-Bank-Chef will die Vorwürfe nicht kommentieren.

FrankfurtDie Aufsichtsräte und Vorstände der Deutschen Bank saßen bei ihrer traditionellen Strategietagung gerade beim Abendessen zusammen, als sie in Mailand eine Nachricht erreichte, die die Bank in eine der schwersten Krisen ihrer jüngeren Vergangenheit stürzen sollte: In den USA war durchgesickert, mit welcher Zahl das US-Justizministerium im Streit über fragwürdige Hypothekengeschäfte der Bank in die Vergleichsverhandlungen gegangen war.

14 Milliarden Dollar lautete die Anfangsforderung, so viel Geld hätte die Bank ohne Hilfe niemals aufbringen können. Die Angst war groß nach dieser Meldung, obwohl die Bank sofort öffentlich klarstellte, dass sie diese Summe nicht zahlen wolle. Das war vor beinahe...

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