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13.06.2017

12:25 Uhr

Algo-Trading

Wenn künstliche Intelligenz an der Börse spekuliert

VonPeter Köhler, Katharina Slodczyk

PremiumDie Kapitalmärkte werden so stark vom Computerhandel dominiert wie nie zuvor. Dafür gibt es gute Gründe. Ohne Risiken ist die Entwicklung jedoch nicht. Algorithmen könnten den nächsten Crash auslösen.

In Deutschland dürfte der Anteil des computerbasierten Algo-Tradings etwa bei 60 Prozent liegen – Tendenz steigend. AP

Im Server-Raum

In Deutschland dürfte der Anteil des computerbasierten Algo-Tradings etwa bei 60 Prozent liegen – Tendenz steigend.

Frankfurt, LondonVor fast zehn Jahren erschütterte ein virtuelles Erdbeben die legendäre US-Investmentbank Goldman Sachs. An einem heißen Augusttag entwickelte sich die computergesteuerte Bankabteilung „Quantitative Investment Strategies“ zum Albtraum für das Wall-Street-Haus. Die Truppe bestand aus brillanten Mathematikern, Physikern und Informatikern, die aus den Datenströmen der Finanzmärkte Trends und Signale herausfilterten, um daraus Gewinn zu machen.

Auf dem Höhepunkt verwaltete das mit „QIS“ abgekürzte Team 165 Milliarden Dollar – mehr, als alle Hedgefonds zu dieser Zeit zusammen auf die Waage brachten. Doch an diesem einen Sommertag im August 2007 lief vom Handelsbeginn an alles schief, und die Verluste sammelten...

Kommentare (1)

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Herr Lothar Bitschnau

13.06.2017, 12:57 Uhr

Der Kauf einer Aktie ist eine Beteiligung an einem Unternehmen und der Aktionär wird somit Unternehmer. In den Unternehmen arbeiten Menschen mit einem Einkommen von dem sie überwiegend leben (müssen).
Die ursprüngliche Idee der Unternehmensentwicklung und Unternehmensbeteiligung
bei Aktiengesellschaften pervertiert sich durch o.g. langsam und wird abstrakt wie ein Kaminfeuer im Fernseher.
Wer braucht einen Hochgeschwindigkeitshandel ?
Wenn alles zusammenfällt ist dann ganz sicher keiner (kein Mensch) verantwortlich.

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