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14.04.2016

12:32 Uhr

Archetyp des Investmentbankers

Der talentierte Mister Jenkins

VonSönke Iwersen, Daniel Schäfer

PremiumInvestmentbanker haben keinen guten Ruf. Doch das bemerkenswerte Beispiel von Huw Jenkins, einem früheren Top-Banker der Schweizer UBS, zeigt: Auch nach Skandalen landen sie oft weich – und werden noch reicher. Ein Report.

Der Waliser ist ein lupenreiner Investmentbanker. In seinem Lebenslauf vereint er Millionenboni mit Milliardenverlusten. The India Today Group/Getty Images

Huw Jenkins

Der Waliser ist ein lupenreiner Investmentbanker. In seinem Lebenslauf vereint er Millionenboni mit Milliardenverlusten.

Düsseldorf, FrankfurtDonnerstag, der 10. Januar 2013. Huw Jenkins sitzt im Untersuchungsausschuss des britischen Parlaments. Der Libor-Skandal steht auf der Tagesordnung. Lange war der Referenzzinssatz für Anleihen und Derivate nur Insidern ein Begriff. Dann wurde bekannt, dass Banker ihn manipulierten. Anlagen von weltweit 350 Billionen Dollar wurden so bewertet, wie es einer Gruppe von Libor-Händlern gerade passte. Ihr Kartell stand bald für einen der größten Finanzskandale aller Zeiten.

Der Untersuchungsausschuss hat deshalb Jenkins geladen, den ehemaligen Investmentbankchef der Schweizer UBS. Die Händler, die den Libor manipulierten, waren Mitarbeiter von Jenkins. Wie lange ging das denn schon so, wollen die...

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