Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.01.2017

16:14 Uhr

Bad Bank der WestLB

Das Ziel ist Schrumpfen

VonElisabeth Atzler

PremiumNRW-Finanzminister Borjans lässt den Verkauf eines großen Teils des toxischen Portfolios der WestLB prüfen. Das ist gut und richtig. Die Abwicklungsanstalt EAA sollte veräußern, was sie sie veräußern kann. Ein Kommentar.

Die EAA kümmert sich um den Abbau von milliardenschweren Krediten und Wertpapieren der inzwischen zerschlagenen WestLB. dpa

Erste Abwicklungsanstalt

Die EAA kümmert sich um den Abbau von milliardenschweren Krediten und Wertpapieren der inzwischen zerschlagenen WestLB.

Die einst größte Landesbank WestLB steht wie kaum ein anderes Geldhaus für die Fehleinschätzungen und Fehlspekulationen während der Finanzkrise. Im Jahr 2012 wurde die Düsseldorfer Bank zerschlagen – auf Geheiß der EU-Kommission, nachdem die WestLB hohe Staatshilfen brauchte. Das Geschäft mit den Sparkassen wanderte zur benachbarten Landesbank Helaba, die Bad Bank Erste Abwicklungsanstalt (EAA) kümmert sich seitdem um den Abbau von Krediten und Wertpapieren.

Ein großer Teil des EAA-Portfolios in Höhe von einst 155 Milliarden Euro galt nach Ausbruch der Finanzkrise als „toxisch“, als hochriskant und verlustträchtig. Besonders traf dies das sogenannte Phoenix-Portfolio. Dabei geht es um eine Zweckgesellschaft, deren...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×