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19.07.2017

17:52 Uhr

Bafin untersucht Risiken von Cum-Cum-Deals

Steuertricks der Banken haben ein Nachspiel

VonFrank Matthias Drost, Volker Votsmeier

PremiumDer aufgedeckte Skandal um unrechtmäßige Steuertricks hat ein Nachspiel. Viele Institute müssen sich auf Steuernachzahlungen einstellen. Die Finanzaufsicht prüft nun, wie sehr das die Kapitalbasis der Banken schwächt.

Sieht die Cum-Cum-Geschäfte jetzt deutlich kritischer. Reuters

Wolfgang Schäuble

Sieht die Cum-Cum-Geschäfte jetzt deutlich kritischer.

Frankfurt, DüsseldorfAls Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am 16. Februar 2017 als letzter Zeuge im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss aussagte, hatte er eine klare Meinung. „ Solche Geschäfte haben wir schon immer als rechtswidrig eingestuft“, sagte der Minister. Diese Deals liefen daraus hinaus, bei Dividendentiteln eine einmalig gezahlte Kapitalertragsteuer doppelt oder gar mehrfach vom Staat erstattet zu bekommen. Vorsichtiger fiel seine Einschätzung bei einer anderen Spielart der hochumstrittenen Transaktionen aus, den sogenannten Cum-Cum-Geschäften. „Hier gibt es eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, die nicht ohne Weiteres als rechtswidrig eingestuft werden konnten“, gab Schäuble zu Protokoll.

Fünf Monate später hat sich der Wind im Bundesfinanzministerium (BMF)...

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