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26.06.2017

18:19 Uhr

Banco Popolare und Veneto Banca

Zoff um Italiens Sündenfall

VonYasmin Osman, Ruth Berschens, Martin Greive, Sandra Louven

PremiumDie Abwicklung der zwei italienischen Regionalbanken hat eine Kontroverse über die Glaubwürdigkeit der EU-Regeln für marode Banken ausgelöst. Vor allem in Deutschland hagelt es Kritik. Das ist alles andere als Zufall.

Für die Abwicklung gibt es eine Sondererlaubnis der EU. Reuters

Hauptsitz der Banca Popolare di Vicenza

Für die Abwicklung gibt es eine Sondererlaubnis der EU.

FrankfurtDie ungewöhnliche Abwicklungslösung für zwei italienische Banken hat eine heftige Kontroverse über die gemeinsamen Bankenregeln in der Europäischen Union ausgelöst. Vor allem deutsche Politiker und Bankenverbände kritisierten die Entscheidung von EU-Kommission und italienischer Regierung, Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza zwar vom Markt zu nehmen, zugleich dafür aber hohe Staatshilfen von bis zu 17 Milliarden Euro zu genehmigen.

„Das Versprechen, dass künftig nicht mehr der Steuerzahler für marode Banken in Haftung genommen wird, ist mit dieser Nacht-und-Nebel-Aktion ein für alle Mal hinfällig“, schimpfte etwa der CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber. Auch Carsten Schneider, der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, bezeichnet...

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