Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.01.2017

06:00 Uhr

Banken machen mit Verlagerung ernst

Stürmische Zeiten für die Londoner City

VonKatharina Slodczyk

PremiumDie Brexit-Strategie der britischen Regierung forciert die Umzugspläne der Banken: Goldman Sachs wird die Mitarbeiterzahl in London wohl halbieren, Frankfurt stärken und dort eine Europa-Bank gründen. HSBC gibt Paris den Vorzug.

„Es gibt einfach zu viel Unklarheit und Risiken.“ imago/ZUMA Press

Londoner Winterwetter

„Es gibt einfach zu viel Unklarheit und Risiken.“

LondonWenn Theresa May an diesem Donnerstag die Chefs von US-Banken wie Jamie Dimon von JP Morgan und Lloyd Blankfein von Goldman Sachs trifft, steht ihr eine schwierige Aufgabe bevor. Bei diesem Termin am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos muss die britische Premierministerin die Topbanker davon zu überzeugen versuchen, ihr Geschäft in London möglichst intakt zu lassen und von Umzügen im großen Stil abzusehen.

Die Bankenchefs dürfte Mays Flehen aber unbeeindruckt lassen. Seit dem Brexit-Referendum Ende Juni arbeiten sie an Notfallplänen, die sie jetzt forcieren – denn nun ist klar: Großbritannien will den Austritt aus dem Europäischen Binnenmarkt. Das hat...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×