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05.04.2016

07:37 Uhr

Banken und die Panama Papers

Briefkästen als lukratives Geschäft

PremiumHunderte Banken vermittelten Offshore-Gesellschaften an ihre Kunden. Viele Institute sehen darin nichts Verwerfliches – doch inzwischen bereut mancher Bankchef das Engagement seines Hauses.

Auch die britische HSBC soll Kunden bei der Gründung von Offshore-firmen geholfen haben. picture alliance / empics

Blick aufs Londoner Bankenviertel

Auch die britische HSBC soll Kunden bei der Gründung von Offshore-firmen geholfen haben.

Mehr als zwei Milliarden US-Dollar sollen Vertraute von Russlands Präsident Wladimir Putin über Briefkastenfirmen ins Ausland geschafft haben – über eine Tochter der russischen VTB-Bank. Was deren Chef dazu sagt? „Das ist Bullshit“, erklärte Andrej Kostin am Dienstag dem TV-Sender Bloomberg. Putin sei nie in die Sache verwickelt gewesen.

Wenn Staatschefs, Diktatoren und Sportstars ihr Vermögen mit Briefkastenfirmen verschleiern, spielen Banken wie die VTB dabei offenbar eine Schlüsselrolle: Mehr als 500 Institute tauchen in den „Panama Papers“ auf, die dem Recherchenetzwerk ICIJ zugespielt wurden. Bei insgesamt 15.600 Firmen, die über die Kanzlei Mossack Fonseca registriert wurden, sollen Banken die Registrierung übernommen...

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