Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.03.2016

19:06 Uhr

Bis zu 30 Prozent weniger

Deutsche-Bank-Chef John Cryan kürzt die Boni

VonMichael Maisch, Daniel Schäfer , Katharina Slodczyk

PremiumJohn Cryan greift bei der Deutschen Bank weiter durch. Nachdem schon die Führungskräfte Bonuskürzungen hinnehmen mussten, sind nun die Top-Investmentbanker dran. Für den neuen Chef ist es ein heikler Balanceakt.

„Ich glaube, dass die Leute im Bankensektor zu viel Geld verdienen“, ist der Co-Chef der Deutschen Bank überzeugt. AP

John Cryan

„Ich glaube, dass die Leute im Bankensektor zu viel Geld verdienen“, ist der Co-Chef der Deutschen Bank überzeugt.

Frankfurt/LondonEs waren nur zwei Sätze, aber die wenigen Worte dürften jedem Deutsch-Banker klargemacht haben, dass beim größten heimischen Geldhaus tatsächlich eine neue Ära anbricht: „Ich glaube, dass die Leute im Bankensektor zu viel Geld verdienen“, schrieb der neue Vorstandschef John Cryan seinen Kollegen Ende des vergangenen Jahres ins Stammbuch. Und: Manche Banker glaubten noch immer, sie hätten das Recht, hohe Summen zu kassieren, nur weil „sie mit dem Geld anderer Leute spielen“.

Jetzt lässt Cryan seinen Worten Taten folgen. 2009 schüttete die Deutsche Bank noch 4,8 Milliarden Euro an Boni an ihre rund 100.000 Mitarbeiter aus. 2014 waren es...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×