Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.05.2017

12:06 Uhr

Boni-Debatte bei der Credit Suisse

Wenig gelernt

VonDaniel Schäfer

PremiumIm Streit über hohe Vorstandsboni schrammte die Führungsspitze von Credit Suisse knapp an einer Abstimmungsniederlage vorbei. Eine verpasste Chance. Bei den Banken gibt es immer noch große Gehaltsauswüchse. Eine Analyse.

Denkzettel für den Vorstand. Reuters

Gebäude der Credit Suisse in Zürich

Denkzettel für den Vorstand.

Sie ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen: Im Streit über hohe Vorstandsboni schrammte die Führungsspitze der Großbank Credit Suisse am Freitag knapp an einer Abstimmungsniederlage vorbei. Mit gerade einmal 58 Prozent stimmten die Aktionäre dem Vergütungsbericht des Schweizer Geldhauses zu. Zuvor war Verwaltungsratschef Urs Rohner wegen der üppigen Boni unter Beschuss geraten. Einen veritablen Aufstand konnte er nur dadurch verhindern, dass er die Prämien um zwei Fünftel nach unten korrigierte.

Die große Revolte ist also ausgeblieben. Stattdessen haben die Investoren dem Topmanagement der kriselnden Großbank nur einen Denkzettel verpasst.

Eine verpasste Chance. Denn es wäre eine gute Gelegenheit...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×