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18.08.2015

17:33 Uhr

China-Beteiligungen

Der Osten leuchtet nicht mehr

VonStephan Scheuer, Laura de la Motte, Michael Maisch

PremiumWestliche Finanzinstitute stoßen derzeit Bank-Anteile in der Volksrepublik ab.Wegen neuer Regulierungsvorschriften sind sie in Kapitalnot. China-Anteile zu verkaufen ist der schnellste Weg an frisches Geld zu kommen.

Im Januar verkaufte die spanische Großbank BBVA ihren Anteil an der China Citic Bank. Bereits 2013 trennten Bank of America und Goldman Sachs von chinesischeb Bankenbeteiligungen. dpa

Schanghai

Im Januar verkaufte die spanische Großbank BBVA ihren Anteil an der China Citic Bank. Bereits 2013 trennten Bank of America und Goldman Sachs von chinesischeb Bankenbeteiligungen.

Schanghai/FrankfurtEinst war China für westliche Banken eine Art gelobtes Land. Aber das hat sich seit der Finanzkrise schleichend geändert. Viele Geldhäuser bauen ihr Engagement in der Volksrepublik wieder ab. Der Finanzwissenschaftler Guo Tianyong von der Pekinger Central University of Finance and Economics weiß, wer daran schuld ist: die Regulierer und ihre deutlich härteren Vorgaben für die Kapitalausstattung. Wegen der neuen, unter dem Stichwort Basel III bekannten Vorschriften stehen internationale Banken unter „enormem Druck“, weiß Guo, und er vermutet: „Der Verkauf von Anteilen an chinesischen Instituten ist ein Weg, um schnell mehr Eigenkapital zu generieren.“
Im Januar verkaufte die spanische...

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