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04.05.2017

18:45 Uhr

Clearing-Geschäft

Tauziehen um den Euro-Derivatehandel

VonTill Hoppe, Katharina Slodczyk

PremiumZwischen Großbritannien und der EU zeichnet sich ein heftiger Streit um den Abzug des lukrativen Euro-Derivatehandels im Zuge des Brexit ab. Britische Experten verteidigen den Status quo mit Größenvorteilen.

In Brüssel werden die Forderungen immer lauter, das Euro-Clearing nach dem Austritt Großbritanniens in die EU zu verlegen. Reuters

Sicht auf die Themse und das Finanzviertel Londons

In Brüssel werden die Forderungen immer lauter, das Euro-Clearing nach dem Austritt Großbritanniens in die EU zu verlegen.

LondonZwei Jahre ist es her, dass der Europäische Gerichtshof der Londoner Finanzbranche einen großen Gefallen tat: Die Richter entschieden, dass die Abwicklung von Wertpapiergeschäften in Euro nicht zwangsläufig in der Euro-Zone über die Bühne gehen müsse – wie es die Europäische Zentralbank (EZB) gefordert hatte. Das sogenannte Euro-Clearing blieb auf der Insel.

Doch jetzt droht erneut ein Abzug des lukrativen Geschäfts. Dieses Mal ist es die EU-Kommission, die laut darüber nachdenkt und laut Vizepräsident Valdis Dombrovskis bis Juni konkrete Vorschläge vorlegen will. Die Londoner Finanzbranche bringt sich bereits in Stellung und versucht, dagegen zu argumentieren: „Größenvorteile machen im Clearing...

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