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24.04.2015

14:41 Uhr

Commerzbank

Der lange Arm des Fiskus

VonYasmin Osman

PremiumDie Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Steuerbetrugs gegen die Commerzbank. Nach Handelsblatt-Informationen geht es vor allem um Fälle aus den Jahren 2005 und 2006. Immer drängender wird die Frage nach dem Wissen der Manager.

Abschied von zweifelhaften Geschäftspraktiken: Die Staatsanwaltschaft geht von Briefkastenfirmen in Panama aus. picture alliance

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt

Abschied von zweifelhaften Geschäftspraktiken: Die Staatsanwaltschaft geht von Briefkastenfirmen in Panama aus.

FrankfurtEs gab Zeiten, da sonnten sich deutsche Banker im Glanz des Finanzplatzes Luxemburg. Die Dresdner Bank würdigte das 40-jährige Bestehen ihrer Luxemburger Dependance mit einer Feier, die der damalige Premierminister Jean-Claude Juncker besuchte, und einer achtseitigen Broschüre: „Die Dresdner Bank hat schon früh das Potenzial und den besonderen Charme des Bankenplatzes in Luxemburg erkannt“, steht darin. Der Dresdner Bank, die 1967 als erste deutsche Bank eine Tochter im Großfürstentum gründete, folgten bis 2007 noch 42 andere deutsche Institute. Verdient wurde in diesen Jahren prächtig.

Doch seit kurzem macht das Luxemburg-Geschäft Banken eher nervös: Ende Februar durchsuchten Steuerfahnder die Commerzbank

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