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26.07.2016

19:17 Uhr

Commerzbank in der Krise

Was nun, Herr Müller?

PremiumSorgenkind Commerzbank: Das Kapital schmilzt, der Gewinn bröckelt, die Kosten sind zu hoch. Nun gerät Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller ins Visier der Investoren. Aber auch der Druck auf Vorstandschef Zielke wächst.

Der Banker hat die Geschicke der Bank über eineinhalb Jahrzehnte verantwortet – sieben Jahre als Vorstandssprecher, acht Jahre als Aufsichtsratschef. Reuters

Klaus-Peter Müller

Der Banker hat die Geschicke der Bank über eineinhalb Jahrzehnte verantwortet – sieben Jahre als Vorstandssprecher, acht Jahre als Aufsichtsratschef.

Frankfurt/BerlinDie Hoffnungen auf ein Ende der Dauerkrise bei der Commerzbank waren verfrüht. Der Aktienkurs hat gefährlich an Wert verloren, Kapitaldecke und Gewinn sind in den vergangenen Monaten überraschend geschrumpft.

Die neuen Probleme bereiten nicht nur dem Großaktionär Bund Sorgen. Auch die Anleger werden zunehmend nervös. Dass die Commerzbank wieder zum Sanierungsfall zu werden droht, richtet den Blick der Investoren auf Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller. Der Banker hat die Geschicke der Bank über eineinhalb Jahrzehnte verantwortet – sieben Jahre als Vorstandssprecher, acht Jahre als Aufsichtsratschef. Spätestens zur Hauptversammlung 2018 will Müller seinen Posten räumen.

Doch unter mehreren Investoren wächst die Sehnsucht...

Kommentare (1)

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Herr Guenter Weber

27.07.2016, 09:48 Uhr

Na wenn Herr Zielke ein Erfolgsrezept bastelt - was sollte Herr Müller anderes tun, als ihn zu unterstützen! Und in 2018 wird neu gpokert.

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