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01.05.2016

17:59 Uhr

Corporate-Governance-Experte Freidank

„Es ist falsch, Freunde in den Aufsichtsrat zu holen“

VonMichael Maisch

PremiumFür Corporate-Governance-Experte Carl-Christian Freidank ist der Streit bei der Deutschen Bank desaströs. Im Interview spricht er über die Rolle von Chefkontrolleur Achleitner und die Folgen für andere Konzerne.

„Die Wirkung der Auseinandersetzung auf die Reputation der Deutschen Bank ist desaströs.“ PR

Carl-Christian Freidank

„Die Wirkung der Auseinandersetzung auf die Reputation der Deutschen Bank ist desaströs.“

FrankfurtDer Hamburger Professor für Betriebswirtschaftslehre Carl-Christian Freidank ist Fachmann für die Arbeit von Aufsichtsräten. Den Eklat bei der Deutschen Bank um den internen Chefaufklärer Georg Thoma und die Rolle von Paul Achleitner sieht Freidank kritisch – und fordert mit Blick auf die Nachwuchsprobleme in vielen Dax-Aufsichtsräten eine gezielte Qualifizierungsmaßnahme.

Herr Freidank, wie groß ist der Schaden, den der öffentliche Zank der Kontrolleure bei Deutschlands größter Bank angerichtet hat?
Die Wirkung der Auseinandersetzung auf die Reputation des Unternehmens ist meiner Ansicht nach desaströs. Natürlich gibt es immer wieder einmal Meinungsverschiedenheiten in Aufsichtsräten, aber so etwas darf einfach nicht nach außen...

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