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28.01.2016

07:00 Uhr

Cum-Ex-Geschäfte bei 129 Instituten

Der Bank-Überfall

VonSönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumSteuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen gehen einem ungeheuren Verdacht nach: Insgesamt 129 Finanzdienstleister und große Geldinstitute sollen sich beim hiesigen Fiskus bedient haben – jede Menge große Adressen inklusive.

Selbstsichere Steuerfahnder. dpa

Blick aufs Frankfurter Bankenviertel

Selbstsichere Steuerfahnder.

DüsseldorfDie Liste der Verdächtigen könnte prominenter nicht besetzt sein: die Deutsche Bank in Frankfurt, Barclays aus London, BNP Paribas in Paris, Goldman Sachs aus New York und die UBS in Zürich. Diese und mehr als 100 weitere Banken und Finanzdienstleister sollen zwischen 2007 und 2012 dubiose Geschäfte betrieben haben, bei denen die Gewinne letztlich aus der deutschen Steuerkasse kamen.

Banküberfall bedeutet eben nicht nur, dass Banken zu Opfern werden. Manchmal überfallen sie auch selbst – in diesem Fall den hiesigen Steuerzahler? Die Steuerfahndung Wuppertal glaubt, die Beweise dafür bereits in den Händen zu halten: Im September 2015 kaufte das...

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