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29.03.2017

18:12 Uhr

Cum-Ex-Geschäfte

Deutsche Bank wickelte dubiose Aktiendeals ab

VonVolker Votsmeier

PremiumDie Deutsche Bank spielte als Depotbank eine Rolle bei rein steuerlich motivierten Aktiengeschäften – und wird in einer Urteilsbegründung schwer belastet. Dennoch ist es fraglich, ob der Fiskus Geld zurückfordert.

Deutschlands größtes Geldhaus spielte als Depotbank eine Rolle bei rein steuerlich motivierten Aktiengeschäften. dpa

Deutsche Bank in Frankfurt

Deutschlands größtes Geldhaus spielte als Depotbank eine Rolle bei rein steuerlich motivierten Aktiengeschäften.

Frankfurt
Ein Urteil des hessischen Finanzgerichts in Kassel könnte der Deutschen Bank neuen juristischen Ärger einbringen. Dabei geht es um die umstrittenen Cum-Ex-Deals, Geschäfte rund um den Dividenden-Stichtag, bei denen Investoren sich Kapitalertragsteuern erstatten ließen, die vorher nie gezahlt worden waren.
Eigentlich betrifft das Kasseler Urteil die Commerzbank, die vor dem Finanzgericht rund 75 Millionen Euro Kapitalertragsteuern einklagen wollte. Das Geldhaus pochte bei den Cum-Ex-Geschäften darauf, dass das wirtschaftliche Eigentum an den Aktien vor dem Ausschüttungstermin übergegangen sei. Es komme auf den Kaufzeitpunkt laut Vertrag an, nicht auf die spätere Lieferung der Aktien. Doch das Finanzgericht Hessen wollte dieser...

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