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08.05.2015

19:01 Uhr

Deutsche Bank

90-Millionen-Prämie für „Händler 3“

VonMichael Maisch, Katharina Slodczyk

PremiumDie Unterlagen der US-Ermittler zum Libor-Skandal werfen ein schlechtes Licht auf einen der prominentesten Ex-Händler der Deutschen Bank. Und auch das Frankfurter Geldhaus selbst muss harsche Kritik einstecken.

Ein Schild mit der Aufschrift Deutsche Bank steht am Ende Oktober 2012 in Berlin bei einer Anhörung der Deutschen Bank im Finanzausschuss des Bundestages zum Libor-Skandal. Mitte 2012 war der Skandal bekanntgeworden. Nun kommen neue Details ans Licht. dpa

Libor-Skandal

Ein Schild mit der Aufschrift Deutsche Bank steht am Ende Oktober 2012 in Berlin bei einer Anhörung der Deutschen Bank im Finanzausschuss des Bundestages zum Libor-Skandal. Mitte 2012 war der Skandal bekanntgeworden. Nun kommen neue Details ans Licht.

Frankfurt/LondonEs ist eine Premiere, auf die er wohl lieber verzichten würde: Wenn Tom Hayes am 26. Mai einen der Säle im Londoner Southwark Crown Court betritt, wird der einstige UBS-Banker der erste sein, der wegen mutmaßlicher Manipulation wichtiger Zinssätze wie Libor oder Euribor vor einer Jury erscheint. Den ersten Strafprozess um diese Tricksereien wird aber auch ein ehemaliger Angestellter der Deutschen Bank gespannt verfolgen: Christian Bittar – der berühmt-berüchtigte Händler, der auf dem Höhepunkt der Finanzkrise den höchsten Bonus in der Geschichte des Frankfurter Geldhauses zugesprochen bekam.

Bittar taucht anonymisiert im Abschlussberichten des 2,5 Milliarden Dollar schweren Vergleichs auf,...

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