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14.04.2015

06:46 Uhr

Deutsche Bank

Angst vor der Revolution

VonSven Afhüppe, Daniel Schäfer

PremiumIn der nächsten Woche wollen Vorstand und Aufsichtsrat über die Zukunft des größten deutschen Finanzhauses entscheiden. Es soll sich etwas ändern, doch vor einer Aufspaltung des Instituts schrecken etliche Banker zurück.

Die Skepsis der Führungskräfte gegen einen revolutionären Strategiewechsel hat offenbar zugenommen. dpa

Zentrale der Deutschen Bank

Die Skepsis der Führungskräfte gegen einen revolutionären Strategiewechsel hat offenbar zugenommen.

Düsseldorf, FrankfurtAnshu Jain hat in der Europäischen Zentralbank fast den Status eines Stammkunden. Mehrfach traf sich der Co-Chef der Deutschen Bank in den vergangenen Wochen mit den zuständigen Bankaufsehern, um in langen Sitzungen die neue Strategie seines Geldhauses zu besprechen.

Die mächtigen Finanzaufseher haben vor allem zwei Modelle überzeugt: die Aufspaltung der Bank in eine Unternehmerbank und eine Privatkundenbank sowie ein umfassendes Sparprogramm mit einem Verkauf der Postbank-Tochter über die Börse. „Beide Varianten sind eine Verbesserung im Vergleich zum Status quo“, heißt es im Umfeld der EZB.

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Nach drei Jahren verpasster Ziele und schwächelnden Aktienkurses soll es für den deutschen Branchenprimus endlich wieder aufwärtsgehen. Noch schwankt das Geldinstitut bei der künftigen Strategie zwischen zwei Modellen.

Für Jain ist die Einschätzung der Bankaufseher ein wichtiger Gradmesser für die...

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