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13.05.2016

08:36 Uhr

Deutsche-Bank-Chef John Cryan

Retter oder Totengräber?

VonDaniel Schäfer , Michael Maisch

PremiumBis 2020 will John Cryan die Deutsche Bank sanieren. Für viele scheint er der richtige Mann dafür zu sein – und könnte dennoch scheitern. Das Handelsblatt hat ihn eine Woche lang begleitet. Nahaufnahme eines Unnahbaren.

„Entscheidungen treffen, die auf einer realistischen Sicht der Welt basieren.“(Foto: Mario Andreya)

Bankenchef Cryan

„Entscheidungen treffen, die auf einer realistischen Sicht der Welt basieren.“

(Foto: Mario Andreya)

Frankfurt, Singapur, LondonPlötzlich wird John Cryan ernst: „Wie viele Mitarbeiter arbeiten noch im Bereich Bond-Emissionen?“, fragt er den Chef der Abteilung, Mark Fedorcik. „865. Wir haben 100 verloren“, antwortet der. Sein oberster Boss runzelt vielsagend die Stirn. Es könnten wohl aus seiner Sicht ruhig noch mehr sein.

Es ist ein Donnerstagmorgen im Londoner Handelssaal der Deutschen Bank in der Great Winchester Street. Eigentlich besucht der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank den Trading Floor, um gute Stimmung zu machen. Er plaudert und scherzt mit den Händlern, unterhält sich über aktuelle Deals.

Doch wenn es um die Sanierungsfortschritte der angeschlagenen Bank geht,...

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