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07.03.2017

06:21 Uhr

Deutsche Bank

Die vier Probleme von Cryans Strategieschwenk

VonDaniel Schäfer

PremiumAnderthalb Jahre hat John Cryan mit einer Strategie herumlaviert, die eigentlich keine war – es war sein bislang größter Fehler. Nun traut er sich, bei der Deutschen Bank eigene Akzente zu setzen. Doch das Konzept ist nicht unproblematisch. Eine Analyse.

Die Umsätze der Deutschen Bank sind im Jahr 2016 um ein Zehntel auf nur noch 30 Milliarden Euro gefallen. AFP; Files; Francois Guillot

Frappierende Ertragsschwäche

Die Umsätze der Deutschen Bank sind im Jahr 2016 um ein Zehntel auf nur noch 30 Milliarden Euro gefallen.

Endlich! Das mochte man am Sonntag ausrufen, nachdem John Cryan ein Sanierungskonzept für die Deutsche Bank präsentiert hatte. Anderthalb Jahre hatte der Vorstandschef mit einer Strategie herumlaviert, die eigentlich keine war, an die er selbst nie geglaubt hatte und die er trotzdem – wohl aus fehlendem Mut – von seinen Vorgängern übernommen hatte. Jetzt traut er sich, eigene strategische Akzente zu setzen. Endlich! Und das mit einem schlüssigen Konzept einer zeitgemäßen Variante des jahrzehntealten Universalbankmodells.

Cryans bislang größter Fehler war es, die in einem quälenden Tauziehen zwischen rivalisierenden Kräften ausgebrütete „Strategie“ seiner Vorgänger Anshu Jain und Jürgen Fitschen unverändert zu...

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