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04.10.2016

13:43 Uhr

Deutsche Bank im Kreuzfeuer

Das Gerücht als Gefahr

VonJörg Rocholl

PremiumNichts ist schneller als ein Gerücht, das bekommt die Deutschen Bank gerade zu spüren. Sie muss deren Entstehung besser vorbeugen. Zunächst müssen die Verantwortlichen aber klären, wofür das Geldhaus steht. Ein Gastbeitrag.

Jörg Rocholl ist Präsident der European School of Management and Technology in Berlin. Andreas Labes [M]

Der Autor

Jörg Rocholl ist Präsident der European School of Management and Technology in Berlin.

Nichts ist schneller als das Gerücht. Was schon der römische Geschichtsschreiber Titus Livius wusste, bestätigt sich bei der Deutschen Bank. Gerücht jagt Gerücht. Und auch wenn Dementi auf Dementi folgt, steigt die Verunsicherung und haussiert die Spekulation. Das letzte Gerücht über die Kehrtwende der US-Justiz gibt vorerst Entwarnung, aber das Problem bleibt: Die Deutsche Bank liefert fruchtbaren Boden für das Entstehen immer neuer schädlicher Gerüchte. Warum ist das so?

Viele Dinge kommen zusammen: ein nicht vollzogener strategischer Umbruch, nicht enden wollende Rechtsstreitigkeiten, die anhaltende Niedrigzinsphase, neue regulatorische Anforderungen und die Herausforderungen der Digitalisierung. In einer solchen Situation höchster Nervosität...

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