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13.04.2015

09:48 Uhr

Deutsche Bank

Libor-Strafe bleibt für Top-Manager ohne Folgen

VonLaura de la Motte, Peter Köhler, Daniel Schäfer , Katharina Slodczyk

PremiumDer Deutschen Bank droht wegen der Manipulation von Referenzzinssätzen zwar eine Rekordzahlung. Doch im Top-Management wird nach Informationen des Handelsblatts deshalb niemand seinen Job verlieren.

Falsche Taktik gegenüber den Aufsichtsbehörden. dpa

Co-Chef Anshu Jain

Falsche Taktik gegenüber den Aufsichtsbehörden.

Frankfurt am MainAnshu Jains Männer sind raus aus der Gefahrenzone. Obwohl der Co-Chef der Deutschen Bank bereits die zweite Rekordstrafe wegen Manipulationen an wichtigen Referenzzinssätzen akzeptieren muss, soll es offenbar keine personellen Konsequenzen im Vorstand oder im erweiterten Top-Management (Group Executive Committee, GEC) geben, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Tricksereien am Euribor kosteten die Bank 725 Millionen Euro, nun muss sie für das gleiche Vergehen beim Libor eine Strafe von gut 1,5 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) berappen.

Die Bank hatte in den vergangenen Jahren wegen der Zinsaffäre zwar zwölf Mitarbeiter gefeuert und gegen neun Disziplinarmaßnahmen eingeleitet. Doch bei...

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