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06.05.2016

11:26 Uhr

Deutsche Bank

Teure Vergangenheitsbewältigung

VonLaura de la Motte

PremiumDer Deutschen Bank steht eine turbulente Hauptversammlung bevor. Ein Aktionärsberater empfiehlt, die Führung nicht zu entlasten – wegen Rechtsrisiken. Schwacher Trost: Das Institut konnte einen weiteren Fall abschließen.

Wegen Zinsmanipulationen hat das Geldhaus 50 Millionen Euro in einem Vergleich mit US-Behörden gezahlt. dpa

Zentrale der Deutschen Bank

Wegen Zinsmanipulationen hat das Geldhaus 50 Millionen Euro in einem Vergleich mit US-Behörden gezahlt.

FrankfurtDie Hiobsbotschaften für Paul Achleitner, den Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, reißen nicht ab. Am Mittwoch verschickte der US-Aktionärsberater Glass Lewis, an dem sich viele institutionelle Investoren orientieren, seine Abstimmungsempfehlungen für die Hauptversammlung von Deutschlands größtem Geldhaus am 19. Mai. Und diese fallen vernichtend aus. Hauptgrund: die Rechtsrisiken. Der gesamte Aufsichtsrat unter Führung von Achleitner sowie die Vorstände, die schon unter dem alten Chef-Duo Anshu Jain und Jürgen Fitschen aktiv waren, sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht entlastet werden. Nach niedriger Zustimmung für Jain und Fitschen im letzten Jahr, die schließlich zu deren Abgängen führte, droht nun dem Chefkontrolleur...

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