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25.04.2015

11:11 Uhr

Deutsche Bank und die Privatkunden

„Der Mob stürmt die Schalter. Dürfen wir schließen?“

VonPeter Köhler

PremiumEin Hin und Her prägt die Geschichte der Deutschen Bank im Umgang mit Kleinsparern. Mal sind sie hofiert, dann wieder verstoßen worden. Ein legendärer Chef schaute gar aus dem Fenster, wenn es um das Thema ging.

Mit großem Pomp war Ende der 1990er-Jahre die Abspaltung des Privatkundengeschäfts von der Deutschen Bank betrieben worden. Wenig später machte das Institut aber einen Rückzieher. ap

Deutsche Bank 24

Mit großem Pomp war Ende der 1990er-Jahre die Abspaltung des Privatkundengeschäfts von der Deutschen Bank betrieben worden. Wenig später machte das Institut aber einen Rückzieher.

FrankfurtDie Geburtsstunde des modernen Privatkundengeschäfts der Deutschen Bank war exakt am 2. Mai 1959. Damals startete der noch als sehr elitär geltende Konzern seinen „Persönlichen Klein-Kredit“ – kurz PKK genannt. Der Ansturm an einem Samstag war so groß, dass ein Filialmitarbeiter folgenden Notruf absetzte: „Der Mob stürmt die Schalter. Dürfen wir schließen?“

Schon in der Startphase jener Zeit war das Massengeschäft mit Privatkunden im Vorstand umstritten - man vermisste den Gedankenaustausch mit den Firmenlenkern, die DNA des Instituts war klar die Unternehmerbank. Kein Wunder also, dass der legendäre Vorstandssprecher Hermann J. Abs bei den Sitzungen des Top-Managements immer „ostentativ...

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