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25.07.2016

13:08 Uhr

Deutsche Bank

Warum Cryan die Postbank behalten sollte

VonDaniel Schäfer

PremiumDer Verkauf der Postbank macht aktuell wenig Sinn. Stattdessen sollte John Cryan das Handelsgeschäft verkleinern und das Kapital anderweitig stärken. Dazu beitragen könnte der Verkauf einer anderen Sparte. Eine Analyse.

Das Tochterunternehmen Postbank ist in Zeiten von Niedrigzinsen kein attraktives Ziel mehr für Käufer. dapd

Filiale einer Deutschen Bank

Das Tochterunternehmen Postbank ist in Zeiten von Niedrigzinsen kein attraktives Ziel mehr für Käufer.

Sie wollten Klarheit. Anfang des Jahres 2015 tingelte eine Delegation von drei Topmanagern der Deutschen Bank zur Bundesregierung. Das Ziel: gesetzliche Lockerungen, die es erleichtert hätten, die sieben Jahre zuvor erworbene Postbank voll zu integrieren. Doch die Politik zeigte sich unkooperativ, und das Schicksal der Filialbank mit dem gelben Logo schien besiegelt. Wenige Monate später beschloss der Vorstand der Deutschen Bank, das Institut abzuspalten und zum Verkauf zu stellen.

Doch fast 18 Monate und eine Auswechslung der kompletten Führungsriege später tritt ein Umdenken ein. Der seit einem guten Jahr amtierende Vorstandschef John Cryan, von Anfang an kein Fan des Verkaufsplans,...

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