Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.01.2017

15:45 Uhr

Deutsche Bank

Weniger Kohle für die Kohle

VonMichael Maisch

PremiumDie Deutsche Bank will grüner werden. Deshalb wird das Geldhaus künftig keine neuen Kohleprojekte mehr finanzieren und sein bisheriges Engagement herunterfahren. Wie schnell das gehen soll, sagt die Bank aber noch nicht.

Deutschlands größtes Geldhaus will grüner werden. dpa

Deutsche Bank

Deutschlands größtes Geldhaus will grüner werden.

FrankfurtMehr als 400 private und staatliche Organisationen unterstützen das bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 vereinbarte umfassende Klimaschutzabkommen. Inzwischen hat auch Deutsche-Bank-Chef John Cryan den „Paris Pledge for Action“ unterzeichnet. Jetzt will das größte heimische Geldhaus den Worten Taten folgen lassen.

Die Bank hat ihre Richtlinie für die umstrittene Finanzierung von Kohleprojekten überarbeitet und die Leitlinien für Kohlekraft und -bergbau geändert. Die Folge: Die Deutsche Bank und ihre Tochtergesellschaften werden keine neuen Finanzierungsverpflichtungen für neue Projekte zur Förderung von Kraftwerkskohle und den Neubau von Kohlekraftwerken eingehen. Darüber hinaus will das Geldhaus sein derzeitiges Engagement in der Kraftwerkskohlebranche schrittweise verringern.

Kommentar zur Deutschen Bank: Fast schon ein Lichtblick

Kommentar zur Deutschen Bank

Fast schon ein Lichtblick

Die Deutsche Bank muss für laxe Geldwäsche-Kontrollen in Russland teuer bezahlen, weitere Strafen anderer Behörden könnten folgen. Dennoch enthält die nun erzielte Einigung einige ungewohnte und ermutigende Signale.

Ein...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×