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17.05.2017

16:46 Uhr

Deutsche-Börse-Chefaufseher Joachim Faber

Leisetreter im Rampenlicht

VonDaniel Schäfer , Michael Brächer

PremiumDer Chefkontrolleur der Deutschen Börse war als oberster Stratege der Architekt für die geplante und schließlich geplatzte Fusion mit der London Stock Exchange. Das Scheitern bringt Joachim Faber jetzt unter Druck.

Mitgefangen, mitgehangen. Reuters

Aufsichtsratschef Faber

Mitgefangen, mitgehangen.

FrankfurtAls Joachim Faber ans Mikrofon tritt, ist es in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Hoechst so still, dass man das Klacken der Kameras hören kann. Der Aufsichtsratschef der Deutschen Börse bekommt keinen Applaus – nicht einmal, als er sich bei den Mitarbeitern für ihren Einsatz bedankt. Die Stille ist am Mittwoch vielsagend: Die gescheiterte Fusion mit London und die Ermittlungen gegen Carsten Kengeter haben nicht nur den Börsenchef in die Kritik gebracht, sondern auch den Mann, der ihn geholt hat: Joachim Faber.

Der 67 Jahre alte Volljurist ist mehr als nur der Chefkontrolleur. Er ist auch der oberste Stratege: Der weltgewandte...

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