Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.07.2017

19:59 Uhr

Deutsche Börse

Chefkontrolleur in Nöten

VonDaniel Schäfer

PremiumÄrger mit den Behörden und ein Kommunikationschaos setzen den Aufsichtsratschef der Deutschen Börse unter Druck. Es wäre seine Aufgabe, aufzuklären. Doch jetzt rächt sich, dass Faber wie ein zupackender Chairman agiert.

Der in Gießen geborene, stets leise und bedächtig auftretende Manager hatte eine lange und höchst erfolgreiche Karriere hinter sich. Reuters

Joachim Faber

Der in Gießen geborene, stets leise und bedächtig auftretende Manager hatte eine lange und höchst erfolgreiche Karriere hinter sich.

FrankfurtEr war gerade in London, als ihn die etwas säuerliche Botschaft der Frankfurter Staatsanwaltschaft erreichte. Über den Ticker konnte Joachim Faber am Donnerstagmorgen lesen, dass die Behörde die Ermittlungen gegen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter wegen Insiderhandels mitnichten einzustellen gedenke. Damit widersprach sie einer Darstellung, die der Börsenkonzern zwei Tage zuvor verbreitet hatte.

Das peinliche Dementi reiht sich ein in eine Serie von Missgeschicken, mit denen sich der oberste Kontrolleur des Eschborner Konzerns derzeit rumschlagen muss. Da wären unter anderem die gescheiterte Fusion mit dem Londoner Rivalen LSE, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Kengeter wegen angeblichen Insiderhandels und ein holpriger...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×