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10.03.2016

18:45 Uhr

Deutsche Börse fürchtet feindliche Übernahme

Angriff ist die beste Verteidigung

VonMichael Brächer, Frank Wiebe

PremiumDie Deutsche Börse will mit der LSE fusionieren. Ein Hauptgrund dafür: Vorstandschef Kengeter fürchtet, dass sie sonst eines Tages zum Ziel einer feindlichen Übernahme werden könnte. Doch seine Pläne sorgen für Kritik.

Der Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, warnt vor einem schleichenden Bedeutungsverlust der Börse im internationalen Wettbewerb. dpa

Carsten Kengeter

Der Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, warnt vor einem schleichenden Bedeutungsverlust der Börse im internationalen Wettbewerb.

Frankfurt, New YorkDer Anruf aus Chicago ist schon einige Jahre her, aber die Deutsche Börse beschäftigt er bis heute: Kurz vor Weihnachten 2012 wollte der amerikanische Börsenriese Chicago Mercantile Exchange (CME) mit den Frankfurtern über einen Deal sprechen. Das Geschäft kam nie zustande – aber bis heute fürchten die Eschborner, eines Tages zum Übernahmeziel der Chicagoer zu werden. Eine Sprecherin der CME wollte sich auf Anfrage zu einem möglichen Interesse an der Deutschen Börse nicht äußern, auch Letztere will das Thema nicht kommentieren.

Doch die Angst davor, womöglich bald selbst zum Übernahmeziel zu werden, soll einer der Hauptgründe für...

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