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18.03.2016

08:56 Uhr

Deutsche Börse und LSE

Betriebsrat macht sich für Frankfurt stark

VonMichael Brächer

PremiumBei der geplanten Börsenhochzeit zwischen Frankfurt und London melden sich die Arbeitnehmer zu Wort: Die Fusion müsse sozialverträglich ablaufen, fordert der Betriebsrat – und macht ein klares Statement.

Sitz der Deutschen Börse in Eschborn: Bei der Fusion mit der London Stock Exchange sollen Jobs wegfallen. dpa

Hauptquartier der Deutschen Börse

Sitz der Deutschen Börse in Eschborn: Bei der Fusion mit der London Stock Exchange sollen Jobs wegfallen.

FrankfurtDeutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) wollen durch ihre Börsenhochzeit kräftig sparen. Deshalb pocht der Betriebsrat auf eine sozialverträgliche Gestaltung der Börsenhochzeit. Um die geplanten Einsparungen zu erreichen, solle erst bei den Sachkosten gespart werden und dann beim Personal, fordern die Arbeitnehmervertreter in einem Schreiben an die Belegschaft. Derzeit beschäftigt die Börse rund 5300 Mitarbeiter. Eventuelle Stellenkürzungen müssten „mittels eines attraktiven Freiwilligenprogramms ohne betriebsbedingte Kündigungen und damit sozialverträglich“ erfolgen, heißt es in dem Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt.

Beide Börsen stellten am Mittwoch Synergien von bis zu 450 Millionen Euro pro Jahr in Aussicht - das entspricht rund...

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