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22.05.2015

09:48 Uhr

Die doppelte Krise

Was wird aus der Deutschen Bank?

VonMichael Maisch, Sven Afhüppe, Daniel Schäfer

PremiumDie Deutsche Bank war eine Macht. Gefürchtet, aber respektiert. Die Hauptversammlung zeigte: Heute prägen Skandale, Machtkämpfe und ökonomische Fehlleistungen das Erscheinungsbild. Dafür wurde die Doppelspitze Jain und Fitschen von den Aktionären abgestraft.

Die Zeit des Wartens ist vorbei. Fitschen und Co. werden nicht länger bedingungslos akzeptiert. Miriam Miglazzi, Mart Kein

Jürgen Fitschen (l.), Anshu Jain

Die Zeit des Wartens ist vorbei. Fitschen und Co. werden nicht länger bedingungslos akzeptiert.

FrankfurtPaul Achleitner wirkt entschlossen, aber auch abgekämpft. Mit heiserer Stimme, unentwegt blinzelnd, eröffnet der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank um Punkt zehn Uhr die Hauptversammlung in der Frankfurter Festhalle. Es ist das wichtigste Aktionärstreffen seit vielen Jahren. Zu seiner rechten Seite sitzt die Vergangenheit der Bank - der im Frust scheidende Privatkundenchef Rainer Neske. Zu seiner Linken thront Gegenwart und Zukunft: Co-Chef Anshu Jain, der bis vor drei Jahren die für die zahllosen Skandale verantwortliche Investmentbank leitete.

Gleich zu Beginn von Achleitners Rede zeigt sich, wie groß das Misstrauen ist. Als er einräumt, das öffentliche Bild der Bank sei...

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