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19.10.2016

18:48 Uhr

Dispozinsen

Die dunklen Geschäfte der Banken

VonMichael Maisch

PremiumWeg vom lausigen Image: Die Banken müssen dringend mehr Offenheit wagen, wenn sie Vertrauen zurückgewinnen wollen. Ein Kommentar.

Fürs Überziehen des Girokontos müssen Kunden laut einer Studie oft immer noch viel zu hohe Zinsen zahlen – obwohl Banken und Sparkassen so günstig an Geld kommen wie nie. dpa

Dispozinsen

Fürs Überziehen des Girokontos müssen Kunden laut einer Studie oft immer noch viel zu hohe Zinsen zahlen – obwohl Banken und Sparkassen so günstig an Geld kommen wie nie.

Auch acht Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers haben die Banken in der breiten Öffentlichkeit ein lausiges Image. Dafür gibt es viele Gründe, einer davon ist der Verdacht, dass die Geldhäuser ihre Kunden abzocken, zum Beispiel bei den Dispozinsen. Obwohl sich die Institute dank der ultralockeren Geldpolitik quasi zu null refinanzieren können, kassieren sie von Privatkunden üppige Zinsen, wenn sie ihr Girokonto überziehen. Im Schnitt sind das noch immer knapp zehn Prozent.

Bei allem Zorn sollte man allerdings nicht vergessen, dass die Banken es auch nicht gerade leicht haben. Die Minuszinsen fressen die Margen auf, und der Zinsertrag ist...

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