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25.07.2015

08:37 Uhr

Dubiose Zinsgeschäfte der Hypo-Vereinsbank

Beraten und verkauft

VonMichael Brächer

PremiumDie Finanzwelt wartet regelmäßig mit haarsträubende Geschichten auf. Nun kommt eine weitere pikante Episode hinzu: Wie die Hypo-Vereinsbank einem Unternehmer riskante Finanzwetten als „Zinsmanagement“ andrehte.

Riskante Devisengeschäfte sind als „Zinsmanagement“ angepriesen worden. dpa

HypoVereinsbank

Riskante Devisengeschäfte sind als „Zinsmanagement“ angepriesen worden.

MünchenDer Mann von der Hypo-Vereinsbank (HVB) macht Max Braunmühl ein Angebot, das er nicht abschlagen kann. Man wolle „durch eine innovative Finanzierungsstruktur Ihre Zinsaufwendungen optimieren“, schreibt sein Berater im November 2004.

Eigentlich will Braunmühl, der mit seinem Geschäftspartner ein Einkaufszentrum baut, nur einen Kredit. Doch das „Zinsmanagement“ der HVB klingt verlockend. Man sehe „ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis, die Zinsbelastungen zu reduzieren“, formuliert der Berater. Weniger Zinsen, und das quasi geschenkt? „Mal ehrlich“, sagt Braunmühl, „welcher Unternehmer würde das nicht wollen?“

Braunmühl unterschreibt – und schuldet der Bank gemeinsam mit seinem Geschäftspartner heute mehrere Millionen Euro. Denn hinter dem „Zinsmanagement“ verbergen...

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