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16.03.2016

15:45 Uhr

Dutzende Finanzinstitute geschlossen

Russlands Notenbank schwingt eisernen Besen

VonMathias Brüggmann

PremiumRusslands Bankenaufsicht räumt auf. Hunderte Institute hat sie geschlossen, Tausende Banker stehen auf einer schwarzen Liste. Kritiker sprechen von einer „eine Säuberungswelle im McCarthy-Style“. Eine Bank profitiert jedoch.

Kaum einer russischen Bank geht es noch gut. (Foto: Reuters)

Geldautomaten der Sberbank im sibirischen Krasnojarsk

Kaum einer russischen Bank geht es noch gut.

(Foto: Reuters)

Berlin Bei der Bewertung des Gewinns der größten Bank Osteuropas kommt es auf den betrachteten Zeitraum an: 2015 ist der Nettoprofit der mehrheitlich staatlichen russischen Sberbank um 23,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Damit lag das Geldhaus jedoch über den Erwartungen der Analysten. Im vierten Quartal hat der Gewinn sogar um 48 Prozent zugelegt. Angesichts der verheerenden Wirtschaftslage Russlands, dem Bankensterben im Riesenreich und dem Rückzug großer westlicher Finanzinstitute wie der Deutschen Bank und BNP Paribas wirkt das staatseigene Institut damit fast wie ein letzter verbliebener Leuchtturm.

In Russland werden momentan von der Zentralbank viele Institute vom Markt gefegt: Binnen...

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