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20.10.2016

10:57 Uhr

Entwicklungsbanken

China setzt sich durch

VonMartin Kölling, Stephan Scheuer

PremiumSeit zehn Monaten ist sie am Start. Doch die von Peking initiierte Asiatische Infrastruktur-Investmentbank dürfte schon bald mehr Mitglieder haben als die etablierte Konkurrenz. Doch zwei wichtige Mitglieder fehlen noch.

Heikle Aufgaben liegen vor dem Chef der noch jungen AIIB. Reuters

Jin Liqun, Chef der Asiatischen Infrastruktur-Investmentbank

Heikle Aufgaben liegen vor dem Chef der noch jungen AIIB.

Tokio, PekingDas politische Klima zwischen China und Japan ist beinahe schon traditionell ausgesprochen frostig. Wie frostig, das hat der frühere japanische Regierungschef Yukio Hatoyama gerade am eigenen Leib erfahren. „Erst kürzlich fuhren Rechtsextreme mit ihren Lautsprecherwagen zu meinem Haus, um mich unter anderem als Verräter zu denunzieren“, sagt er dem Handelsblatt. Der Grund für den Zorn gegen Hatoyama: Er ist einer der internationalen Berater von Chinas Prestigeprojekt, der Asiatischen Infrastruktur-Investmentbank, kurz AIIB.

Dafür steht er in Japan nun am Pranger. Denn offen fordert der Ex-Politiker, wovon weder Japans Regierungschef Shinzo Abe noch dessen enger Verbündeter US-Präsident Barack Obama etwas...

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