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24.05.2016

18:30 Uhr

EU-Behörde SRB

Bankenabgabe wurde falsch berechnet

VonRuth Berschens

PremiumEs geht zwar um relativ kleine Beträge, gleichwohl ist der Vorgang überaus unangenehm: Die EU-Abwicklungsbehörde SRB hat fehlerhafte Bescheide über die Bankenabgabe verschickt – und ruft damit Kritiker auf den Plan.

Die Deutsche leitet das Brüsseler Single Resolution Board (SRB) - eine EU-Behörde, die dafür sorgen soll, dass sich in Zukunft auch große Geldhäuser im Notfall abwickeln lassen. dpa

Elke König

Die Deutsche leitet das Brüsseler Single Resolution Board (SRB) - eine EU-Behörde, die dafür sorgen soll, dass sich in Zukunft auch große Geldhäuser im Notfall abwickeln lassen.

BrüsselDie EU-Bankenabwicklungsbehörde (SRB) hat sich verrechnet. Die Geldhäuser in der Euro-Zone erhielten fehlerhafte Bescheide über die Bankenabgabe 2016. Die Behörde räumte den Irrtum jetzt auf Anfrage des Handelsblatts ein. Betroffen seien alle Institute, die einen risikoabhängigen Beitrag in den europäischen Bankenabwicklungsfonds zahlen. Das ist die große Mehrheit der 3 762 Banken der Euro-Zone. Eine risikounabhängige Beitragspauschale fällt nur für die allerkleinsten Institute an, in Deutschland zum Beispiel für ein Viertel aller Sparkassen.

Der Fehler fällt finanziell gesehen nicht allzu sehr ins Gewicht: Nach SRB-Angaben muss der Beitrag je Institut durchschnittlich um 0,68 Prozent korrigiert werden. Für achtzig Prozent der Geldhäuser...

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