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12.10.2016

20:40 Uhr

EU-Einlagensicherung

Rückversicherung statt Fonds

VonRuth Berschens

PremiumDie EU rückt langsam ab vom gemeinsamen Garantiefonds für Sparkonten. Darauf deutet eine Auswirkungsstudie der Kommission hin. Stattdessen könnten die nationalen Einlagensicherungssysteme unbegrenzt füreinander haften.

Die Pläne zu einer gemeinsamen Einlagensicherung in der EU sind umstritten. dpa

EU-Kommission in Brüssel

Die Pläne zu einer gemeinsamen Einlagensicherung in der EU sind umstritten.

BrüsselDie EU-Kommission hat indirekt eingeräumt, dass der in Deutschland extrem umstrittene EU-Einlagensicherungsfonds womöglich gar nicht nötig ist. Das geht aus einer neuen Studie der Brüsseler Behörde zu den Auswirkungen des geplanten European Deposit Insurance Scheme (Edis) hervor. Darin analysiert die Kommission neben dem voll integrierten EU-Fonds eine weitere, bisher noch nicht diskutierte Alternative: Die nationalen Einlagensicherungssysteme bleiben bestehen wie bisher, müssen aber im Krisenfall anderen Euro-Staaten bei der Entschädigung von Sparern helfen – und zwar unbegrenzt.

Ein Vergleich der beiden Optionen – also dem EU-Fonds einerseits und einer unbegrenzten Rückversicherung der nationalen Fonds andererseits – ergab kaum Unterschiede in...

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