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20.12.2016

15:16 Uhr

EU-Studie zum Brexit

Nur nicht als Bank im „Drittstaat“ enden

VonRuth Berschens, Katharina Slodczyk

PremiumDer Brexit wird zur Gefahr für die Banken auf der Insel, zeigen neue EU-Studien. Kaum ein Geldhaus dürfte zukünftig sein Europageschäft von London aus betreiben können. Es gibt nur eine sichere Lösung – und die kostet.

Britischen Banken drohen auf dem europäischen Festland Nachteile durch den „Brexit“. Getty Images

Fernglas in Gibraltar

Britischen Banken drohen auf dem europäischen Festland Nachteile durch den „Brexit“.

Brüssel, LondonFür die City of London wird der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union immer mehr zur Bedrohung. Die in der britischen Hauptstadt ansässigen Investmentbanken müssen befürchten, dass sie ihr Europageschäft ab Frühjahr 2019 kaum noch von London aus betreiben können. Das ergibt sich aus zwei vertraulichen Studien des Europaparlaments zu den Folgen des Brexits für den Finanzsektor, die dem Handelsblatt vorliegen. Garantiert folgenlos bleibe der Brexit für eine Bank nur dann, wenn sie über eine vollkapitalisierte Niederlassung in den verbliebenen 27 EU-Staaten verfüge, heißt es in den beiden Untersuchungen.

Solche Tochtergesellschaften gibt es bisher kaum, denn sie...

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