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04.10.2017

18:15 Uhr

Europäische Einlagensicherung

Die EU kommt Deutschland entgegen

VonRuth Berschens, Andreas Kröner, Jan Hildebrand

PremiumDie Bundesregierung leistet seit Jahren Widerstand gegen einen gemeinsamen EU-Fonds zur Sicherung der Spareinlagen. Von diesem Vorhaben ist Brüssel nun abgerückt. Doch die Reform der Einlagensicherung bleibt umstritten.

Die deutschen Geldhäuser lehnen eine gemeinsame Einlagensicherung ab. Reuters, Sascha Rheker

Frankfurter Skyline

Die deutschen Geldhäuser lehnen eine gemeinsame Einlagensicherung ab.

Brüssel, BerlinWolfgang Schäuble (CDU) hat immer wieder gewarnt. Er sei zwar nicht gegen eine europäische Einlagensicherung. „Die Voraussetzung ist aber, dass man nicht nur weitere Risiken vergemeinschaftet, sondern zunächst einmal die Risiken reduziert.“ Sonst drohten „falsche Anreize“, mahnte der Bundesfinanzminister.

Trotz der deutschen Bedenken hielt die EU-Kommission an ihrem Vorschlag fest, ein „European Deposit Insurance Scheme“ (Edis) mit einem Kapital von 43 Milliarden Euro aufzubauen – zahlbar von den nationalen Einlagensicherungssystemen. Nun aber deutet Brüssel eine Kehrtwende an. Man könnte Edis auch „in langsameren Schritten“ einführen, heißt es in einer Mitteilung der EU-Kommission, die dem Handelsblatt vorliegt. Auf einem...

Kommentare (1)

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Frau Leane Kamari

05.10.2017, 18:04 Uhr

Man sollte auch endlich mal das seit 2010 versprochene Gesetz zum Staatsbankrott in Angriff nehmen oder glaubt man inzwischen das so etwas wie dieser "graue Schwan" niemals ein Euro-Land treffen wird?

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