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06.07.2016

06:04 Uhr

Europas Banken

Brexit-Blues lässt Deals platzen

VonMichael Maisch

PremiumDer Schock aus Großbritannien hat Investoren verschreckt: Die Reprivatisierung der RBS ist nicht der einzige Bankendeal, der durch das Brexit-Votum in Gefahr gerät. Auch die Deutsche Bank kann ein Lied davon singen.

Nach dem Brexit

Was geschieht mit dem Finanzzentrum London nach dem Brexit?

Nach dem Brexit: Was geschieht mit dem Finanzzentrum London nach dem Brexit?

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FrankfurtEs war ein Versprechen, das George Osborne den britischen Wählern gegeben hatte: Bis zum Ende dieser Legislaturperiode wollte der Finanzminister den Anteil des Staates an der Royal Bank of Scotland (RBS) auf nur noch 25 Prozent senken. Aber wie so viele Versprechen britischer Politiker ist auch dieses durch das Brexit-Votum obsolet geworden.

„Sind wir ehrlich, das ist ein schwerer Rückschlag“, räumte Ross McEwan der Vorstandschef der verstaatlichten Bank in einem Radiointerview ein. Nach der Entscheidung für einen Ausstieg aus der EU müsse Osborne seine Verkaufspläne „um mindestens ein paar Jahre“ verschieben.

Für Osborne ist es sicher nur ein kleiner...

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