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22.05.2016

19:00 Uhr

Ex-Oppenheim-Chef

Deutsche Bank fordert 120 Millionen von Graf von Krockow

VonVolker Votsmeier , Massimo Bognanni

PremiumDer Streit der Deutschen Bank mit dem Ex-Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim, Matthias Graf von Krockow, eskaliert. Der einstige Bankier zieht mit der Kanzlei Bub Gauweiler ins Gefecht. Eine neue Prozessschlacht droht.

Matthias Graf von Krockow: Noch einen Trumpf in der Hand. dpa

Matthias Graf von Krockow

Matthias Graf von Krockow: Noch einen Trumpf in der Hand.

KölnMit ernster Miene tritt John Cryan in der Frankfurter Festhalle vor die Aktionäre. Als es um die 5,4 Milliarden Euro geht, die Deutschlands größte Bank im vergangenen Jahr für Rechtskosten aufbringen musste, steht der Vorstandschef wie zur Säule erstarrt am Rednerpult. „Rechtskosten von solchen Dimensionen sind inakzeptabel“, sagt Cryan im Tonfall einer Trauerrede. Aufgemuntert von zaghaftem Applaus verströmt der Chef der Deutschen Bank auf der Hauptversammlung Hoffnung. „Bei aller Vorsicht sehe ich uns – was unsere Rechtsstreitigkeiten angeht – allmählich auf der Zielgeraden.“

Doch bis tatsächlich Ruhe einkehrt, wird es wohl weitaus länger dauern, als Cryans Worte es vermuten...

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