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27.02.2015

11:44 Uhr

EZB

Angriff auf die Finanzaufsicht

VonElisabeth Atzler, Frank Matthias Drost

PremiumDer Landesbanken-Fürst Dunkel wehrt sich gegen eine angebliche Gleichschaltung der Geldhäuser durch die EZB. Auf der Bankentagung warnt er vor einer Monokultur – denn die mache Banken anfälliger für Risiken.

„An wen sollen sich eigentlich die Investoren wenden, wenn ein von der EZB sozusagen de facto geprüftes Geschäftsmodell scheitert?“ Quelle: Michael Löwa

Gunter Dunkel, Präsident des VÖB

„An wen sollen sich eigentlich die Investoren wenden, wenn ein von der EZB sozusagen de facto geprüftes Geschäftsmodell scheitert?“

Quelle: Michael Löwa

BerlinMit Schiffen kennt sich der Vorstandschef der NordLB, Gunter Dunkel, aus. Seine Bank gehört zu den größten drei Schiffsfinanciers in Deutschland. Kapitäne von Ozeanriesen und Bankenchefs hätten in diesen Zeiten viel gemeinsam, sagte Dunkel auf der Handelsblatt-Jahrestagung für Sparkassen und Landesbanken in Berlin. Beide werden mehr und mehr fremdbestimmt, so Dunkel mit Blick auf die strenge Überwachung der Geldhäuser durch die Europäische Zentralbank (EZB) seit November 2014. Den maritimen Vergleich nutzte der Bankchef auf der Branchentagung für einen Frontalangriff gegen die neuen europäischen Finanzwächter.

Ein Kapitän werde heutzutage minutengenau überwacht und bei Abweichungen vom Kurs korrigiert, sagte der Präsident...

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