Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.11.2015

18:33 Uhr

Finanzexperte Gerhard Schick

„Versagen staatlicher Institutionen“

VonVolker Votsmeier

PremiumDer stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag, Gerhard Schick, fordert einen Untersuchungsausschuss. Er will die politische Verantwortung für den Milliardenschaden klären, der durch Cum-Ex-Geschäfte entstanden ist. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt der Grünen-Politiker, wo er bei der Aufarbeitung den Schwerpunkt sieht.

„Betrüger konnten die Bürger unseres Landes ausplündern.“ dapd

Gerhard Schick

„Betrüger konnten die Bürger unseres Landes ausplündern.“

Herr Schick, was müssen sich die Politiker in Sachen Cum-Ex vorwerfen lassen?
Zehn Jahre lang konnten Betrüger am Finanzmarkt die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes ausplündern. Schätzungsweise zwölf Milliarden Euro wurden uns gestohlen, weil die verschiedenen staatlichen Stellen nicht in der Lage waren, diese Betrügereien rechtzeitig zu stoppen. Profitiert haben die beteiligten Banken und die Millionäre, die in die entsprechenden Finanzprodukte investiert haben. Verloren haben die ehrlichen Steuerzahler, deren Geld nicht für öffentliche Leistungen verwendet, sondern ohne Gegenleistung an Millionäre und Banken überwiesen wurde.

Der Gesetzgeber hat nicht verhindert, dass die Kapitalertragsteuer über viele Jahre mehrfach erstattet wurde. Kann man...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×