Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.05.2017

17:06 Uhr

Finanzkrisen

Schlecht vorbereitet

VonFrank Wiebe

PremiumEs ist eine Illusion zu glauben, die Geldwelt sei tief greifend sicherer geworden. Anders als in der letzten Finanzkrise werden bei der nächsten aber nicht Immobilienkredite die Hauptrolle spielen. Ein Kommentar.

Foto aus dem Jahr 2007: Ein amerikanisches Haus in einer Vorstadt von Chicago wird verkauft. AFP; Files; Francois Guillot

Einnerung an die Subprime-Krise

Foto aus dem Jahr 2007: Ein amerikanisches Haus in einer Vorstadt von Chicago wird verkauft.

Subprime – das schreckliche Wort ist wieder da. Anders als in der letzten Finanzkrise spielen diesmal nicht Immobilienkredite die Hauptrolle, sondern Autodarlehen. Deren Volumen steigt, und die Subprime-Quote, der Anteil der Kredite mit niedriger Bonität, ebenfalls.

Man muss kein Pessimist sein um zu erkennen, dass die nächste Finanzkrise bestimmt kommt – die Frage ist nur, wann. Erstens lässt die Wachsamkeit mit der Zeit nach, wie die Diskussionen um eine Aufweichung der Bankenaufsicht in den USA zeigt. Außerdem entstehen Krisen oft da, wo man sie nicht vermutet. Der beste Beleg dafür sind die schwindenden Margen im traditionellen Bankgeschäft, das nach der...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×