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10.06.2015

08:55 Uhr

Fitschen und die Deutsche Bank

Einmal in der Woche ist er nie da

VonMichael Brächer, Laura de la Motte

PremiumJürgen Fitschen hat in seinem letzten Amtsjahr als Co-Chef der Deutschen Bank viel vor. Doch der Münchner Kirch-Prozess ist eine große Bürde. Fast jede Woche muss Fitschen dort auf der Anklagebank Platz nehmen.

Jeden Dienstag vor Gericht statt in der Bank. dpa

Jürgen Fitschen

Jeden Dienstag vor Gericht statt in der Bank.

München, Frankfurt Die Euphorie an der Börse über den Chefwechsel bei der Deutschen Bank hielt gerade mal einen Tag. Am Dienstagvormittag wurde das Geldhaus von der Realität eingeholt – es gibt neuen juristischen Ärger. Diesmal eine Razzia wegen steuerlich fragwürdiger Aktiengeschäfte. Schon kurz nach Bekanntwerden sackt der Aktienkurs rund drei Prozent nach unten und braucht damit die Gewinne des Vortags fast auf.

Ebenfalls Realität: Wenige Stunden zuvor hatte Jürgen Fitschen im Münchener Landgericht den Saal B273 als Angeklagter betreten. Der Noch-Chef der Deutschen Bank wirkt souverän wie eh und je, hat seine Gesichtszüge perfekt unter Kontrolle – fast als gehe...

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