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11.07.2016

19:00 Uhr

Fusion der LSE mit Frankfurter Börse

Neue Regeln, neue Chancen

VonMichael Brächer, Anke Rezmer, Katharina Slodczyk

PremiumViele Aktionäre wollen bei der Fusion der Deutschen Börse mit ihrem Londoner Rivalen nicht mitmachen. Um den Deal zu retten, ändert die Börse nun kurzerhand die Spielregeln. In Frankfurt sorgt das für Kopfschütteln.

Riskanter Zeitpunkt für eine Fusion. dpa

Deutsche Börse in Frankfurt

Riskanter Zeitpunkt für eine Fusion.

Frankfurt, LondonCarsten Kengeter genießt den Ruf eines begnadeten Verkäufers. Nach dem Gespräch mit dem Börsenchef zeigte sich mancher Frankfurter Fondsmanager von dessen Fusionsplänen mit der London Stock Exchange (LSE) regelrecht begeistert. Kengeter habe durchblicken lassen, dass er für sein Vorhaben eine Mehrheit von 95 Prozent der Anleger anpeilt, hieß es noch in der vergangenen Woche in Frankfurt. Nun ist klar: Von einer solchen Traumquote ist Kengeter offenbar weit entfernt.

Deutsche Börse und LSE wollen zu einem gemeinsamen Konzern verschmelzen. Die Aktionäre der LSE haben dem Deal zwar bereits mit einer sozialistisch anmutenden 99-prozentigen Mehrheit zugestimmt. Doch die Aktionäre der Deutschen...

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